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die theatral performativ inszenierte Lesung mit Texten von Çölgeçen widmen sich dem Thema der Polykulturalität. Es kommen Figuren zu Wort deren Dasein aus einem kulturellen Misch Masch entstanden sind. Hybride Identitäten, die über sich sagen könnten: Ich bin, weil ich mir widerspreche. 

 

In 6 Monologen und einem Dialog erzählen Menschen, über er- und gelebtes ihres multikulturellen Alltags. Sie vermitteln ihre Weltanschauung zu konkreten Themen wie Heirat, Religiosität, Liebe, Heimatlosigkeit, dem politischen und sozialen Zusammenleben. Sie denken über Inzest Biotope, oder das Verhalten auf öffentlichen Plätzen nach und definieren Kultur.

„Ich bin Deutsche, sehe griechisch aus und habe einen jüdischen Oberarm - und da hilft auch kein Sport."

 

Laufend wechseln sie ihre Perspektiven, ihre Draufsicht auf die Welt, ohne zwangsläufig in andere Identitäten zu schlüpfen. Zu sehen ist eine Mixtur, eine Inszenierung des Patchworks.

 
Neben der Lesung und den Aktionen werden als paralleler eigenständiger Handlungsstrang Fotographische Bilder auf eine Rückfläche / Leinwand projiziert. Diese zeigen Fotographien zum Thema Mixtur.
 
 
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Zitate aus dem Text:

„Hallo! Wie geht’s? Woher kommst Du? Und zack - erfindest du dich neu. Vielleicht gerade jetzt, in diesem Moment.“

„Aber mal ganz ehrlich und nur so nebenbei: Würden Sie sich von nem jugoslawischen Zahnarzt `ne Blombe legen lassen?"

"... ich bin Deutsche, sehe griechisch aus und mein Oberarm ist jüdisch. Mein Name allerdings ist altgriechisch. Und da hilft auch kein Sport!"

 

Presse

Alexandra Schlüter - Dülmener Zeitung / 15.03.2011
Mit Vorurteilen gespielt Dülmen „Man sucht sich seine kulturelle Identität nicht aus, sondern sie findet einen, man rutscht rein“- wo sind die eigenen Wurzeln, was ist Heimat, was bedeutet Migration. (...) jede Menge Denkanstöße und das auf eine mitreißende Art.

 

Jan Hecht, Erzieher / 29.07.2010
Endlich ein Projekt, dass alteinhergebrachte Klischees zum Klischee verkommen lässt oder eben auch nicht...

Text und Inszenierung: Günfer Çölgeçen
Technik: MIchael Pattmann
Fotographien: Marlen Mauermann u. Günfer Çölgeçen

Schauspiel: Charis Nass, Günfer Çölgeçen

 
Premiere (UA) am 17.07.2010 Osthausmuseum Hagen
bisherige Stationen: Stadttheater Oberhausen; Schauspiel Wuppertal; Gleichstellungstelle Stadt Dülmen; Stadt Herten; Kulturwissentschaftliches Institut Essen; Lichtburg Essen; madeingermany Festival 2011 Stuttgart; Theater Solothurn/ theatre de poche Biel/Schweiz; Nachtasyl Witten, Haus der Kulturen, Herten